EIN HALBJAHRESMEETING MIT UNTERSCHIEDLICHEN FACETTEN
PERSPEKTIVWECHSEL
Nach einer kleinen Stärkung haben wir den Donnerstagnachmittag in Arbeitsgruppen verbracht. Mitarbeiter aus Innendienst, Außendienst und Marketing nahmen in Kleingruppen jeweils die Perspektiven von verschiedenen Kundengruppen ein. Worauf legen die Kunden Wert? Was brauchen die Kunden von uns? Dadurch, dass wir als Händler und Dienstleister funktionieren, sind wir im Alltag mit den verschiedensten Ansprüchen konfrontiert, die es zunächst zu verstehen heißt. Dieser kurze Perspektivwechsel hat dabei enorm geholfen. Unsere Trainer und Monteure haben sich währenddessen damit auseinandergesetzt, was wir kurz-, mittel- und langfristig noch umsetzen können, damit die Qualität unserer Dienstleistungen noch besser wird. Was kann jeder Einzelne tun? Was können wir als Team tun? Wie können wir uns gegenseitig dabei unterstützen?
TAG 2 – UND DANN GING'S RAUS INS FELD
Freitag, Tag 2 unseres Halbjahresmeetings. Der Tag startete mit einer kurzen Lagebesprechung und einem großen Geheimnis: Was werden wir machen? Die einzige Information, die alle im Voraus erhalten hatten, war, dass wir mehrere Stunden auf den Beinen sein würden und festes Schuhwerk empfohlen sei. Dann machten sich alle auf den Weg in die Tiefen des Westerwalds. Treffpunkt: ein Feld mitten im Nirgendwo. Nach etwa 5 Minuten Fußmarsch kamen wir am Ziel an: eine Weide mit circa 700 Schafen sowie einer Kuh.
HERDE STATT HÖHE
Nach einem Willkommen und einer Einweisung durch den Schäfer und einen begleitenden Pädagogen ging es dann schon ans Eingemachte: die Tiere von einer Weide auf die andere bringen. Hierfür verteilten wir verschiedene Rollen. Jemand musste die Leitschafe anlocken und anführen, jemand musste die Engpässe absichern und jemand musste den Gesamtüberblick behalten. Und jeder Einzelne musste zu 100 % bei der Sache sein. Nach der Rollenverteilung, dem ersten Ausbruchsversuch und der Geburt eines weiteren Schafes ging es über Stock und Stein – Kommunikation war dabei die einzige Chance gegen 700 Fluchttiere. Schnell wurde klar: keine einfache Aufgabe. Gefragt war vor allem Teamgeist. Immer wieder fragten wir uns: Wie macht das sonst ein einziger Hütehund allein? Doch wir gaben nicht auf. Wir wurden schlauer, wussten irgendwann, worauf die Schafe hören und worauf nicht, wo die Gefahrenstellen liegen und welche Schafe leichter zu führen sind als andere. Am Ende gelang es uns, alle 700 Schafe und eine Kuh, die wohl ein Ehrenmitglied der Herde ist, heil auf die neue, saftige Weide zu bringen. Aber das haben wir nicht nur für die Schafe getan ...
... WOFÜR DANN DAS GANZE?
Ein solcher gemeinsamer Tag bringt uns als Team enorm viel. Nicht nur, dass mal wieder klar wird, wie wichtig Kommunikation und Teamgeist sind. Es geht auch darum, gegenseitiges Verständnis zu schaffen und einander wertzuschätzen. Denn im Arbeitsalltag, und besonders bei verschiedenen Arbeitsplätzen – die einen sind täglich im Büro, einige im Lager und andere auf Baustellen –, geht dabei zwischendurch unter, dass jeder andere Herausforderungen zu bewältigen hat. Aber dass wir alle für dasselbe arbeiten: die Sicherheit und Zufriedenheit unserer Kunden. Oder in diesem Fall: die Sicherheit von 700 Schafen. Das Team Höhenpass ist bunt gemischt, mit vielen verschiedenen Charakteren. Aber genau das bringt den Spaß! Besonders bei einem solchen Abenteuer. Du willst auch Teil dieses Teams werden?
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