EICHENPROZESSIONSSPINNER BEKÄMPFEN: SCHNELLE UND GÜNSTIGE ENTFERNUNG DURCH SEILKLETTERTECHNIK
Eichenprozessionsspinner entdeckt – Was tun?
Nicht zögern: Informieren Sie uns jetzt! Je schneller die Nester beseitigt werden können, desto weniger Menschen oder Tiere werden gefährdet.
EICHENPROZESSIONSSPINNER NEST ENTFERNEN: WORAUF ES ANKOMMT
Der Eichenprozessionsspinner (EPS) ist längst kein regionales Randthema mehr. Seit einigen Jahren breitet er sich in weiten Teilen Deutschlands massiv aus – begünstigt durch milde Winter und trockene Frühjahre. Für Grundstücksbesitzer, Kommunen, Hausverwaltungen und Baumpflegebetriebe stellt sich dabei regelmäßig dieselbe Frage: Wie wird ein befallener Baum fachgerecht, sicher und rückstandsfrei von den Gespinstnestern befreit?
HöHENPASS bietet Hilfe: von der Gefährdungseinschätzung über die Entfernungstechniken bis zur Entsorgung.
VORTEILE DER SKT-TECHNIK BEI DER EICHENPROZESSIONSSPINNER-BEKÄMPFUNG
Die Seilklettertechnik kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Hubsteiger aus Platz-, Untergrund- oder Zugänglichkeitsgründen nicht eingesetzt werden können:
- etwa in dicht bewachsenen Bereichen, an Hängen, in Innenhöfen oder wenn Nester sehr weit außen in der Krone sitzen.
- Auch beengte Verhältnisse durch parkende Fahrzeuge, angrenzende Gebäude oder empfindliche Grünflächen, die nicht befahren werden dürfen, sprechen häufig für den Einsatz per Seil statt mit schweren Geräten.
So lässt sich der betroffene Baum gezielt und ohne Beeinträchtigung der Umgebung erreichen, unabhängig davon, wie verwinkelt oder unzugänglich die Ausgangslage ist.
DABEI UNTERSTÜTZT HÖHENPASS:
Gefährdungsbeurteilung
Entfernung
Entsorgung & Nachsorge
WARUM EPS ÜBERHAUPT EIN SICHERHEITSTHEMA IST
Ab dem dritten Larvenstadium bilden die Raupen feine Brennhaare aus, die ein Nesselgift enthalten. Diese Haare:
- lösen bei Hautkontakt Rötungen und starken Juckreiz aus (sogenannte Raupendermatitis),
- können bei Kontakt mit Augen oder Atemwegen zu Reizungen bis hin zu allergischen bzw. asthmatischen Reaktionen führen,
- lösen sich leicht und werden durch Wind über größere Distanzen verbreitet,
- bleiben auch in verlassenen, alten Gespinsten über Jahre hinweg gefährlich.
Genau deshalb gilt: Ein Nest wird niemals in Eigenregie ohne Schutzausrüstung entfernt. Wer ein Nest entdeckt, sollte Abstand halten, den Bereich absperren bzw. meiden und – bei öffentlichem Grund – die zuständige Kommune informieren.
BEKÄMPFUNG EICHENPROZESSIONSSPINNER – DEUTSCHLANDWEIT.
Der Befall verteilt sich ungleichmäßig über Deutschland: Manche Regionen sind deutlich stärker betroffen als andere. Vereinzelte Fälle treten jedoch überall auf, auch außerhalb der bekannten Schwerpunktgebiete. Unsere Experten sind deshalb bundesweit im Einsatz.
VON UNS ANGEWENDETE ENTFERNUNGSMETHODEN IM ÜBERBLICK:
Absaugen mit Spezialsauger:
Nester werden mit einem industriellen Sauger mit geeigneter Filterstufe (i. d. R. HEPA) abgesaugt. Das ist die schonendste und staubärmste Methode.
Manuelles Absammeln:
Nester werden mechanisch (z. B. mit Zange oder Spachtel) abgelöst und direkt in einen Sammelbehälter überführt.
Abflammen/Verkleben:
seltener eingesetzt, teils mit Spezialkleber, um ein Aufplatzen und Verwehen der Nester zu verhindern.
Biologische/chemische Bekämpfung im Larvenstadium:
frühzeitige Behandlung der jungen Raupen, bevor Brennhaare gebildet werden; wird meist ergänzend, nicht als alleinige Nestentfernung eingesetzt.
Je nach Anzahl und Lage der Nester sowie den Wünschen der Betroffenen entscheiden wir situationsabhängig, welche Entfernungsmethode angewendet wird.
EICHENPROZESSIONSSPINNER-ENTFERNUNG: KOSTEN
Seilklettertechnik ermöglicht die Entfernung von EPS-Nestern oft kostengünstiger als ein Hubsteigereinsatz, da kein Sondertransport oder die Aufstellfläche für das Gerät nötig ist.
Die genauen Kosten hängen jedoch von mehreren Faktoren ab, u. a. Anzahl und Lage der Nester, Höhe und Zugänglichkeit des Baums, angewendeter Entfernungsmethode sowie dem Entsorgungsaufwand. Eine pauschale Angabe ist daher nicht so einfach.
Gerne erstellen wir nach einer unverbindlichen Anfrage ein individuelles Angebot für Ihren konkreten Fall.
Sie möchten einen Preis für die Entfernung?
- Vorab-Begehung und Gefährdungsbeurteilung: Anzahl, Lage und Zugänglichkeit der Nester klären; Wetterlage (Wind!) prüfen.
- Absperrung des Arbeitsbereichs: Der Bereich unter der Baumkrone wird weiträumig abgesperrt, Passanten und Anwohner werden fernab gehalten.
- Ausrüsten und Einrichten: PSA anlegen, Sammelbehälter (Staubsammelbeutel, dichte Kunststoffsäcke) und Klettersystem vorbereiten.
- Nest für Nest entfernen: Beim Absaugen wird das Nest direkt in den Sauger gezogen; bei SKT wird das Nest vorsichtig, ohne es aufzureißen, in einen Beutel überführt und sofort verschlossen.
- Sammelbeutel doppelt verpacken: Um ein Aufplatzen und Nachrieseln von Brennhaaren zu verhindern, werden befüllte Beutel in der Regel in einem zweiten, robusten Behälter gesammelt.
- Kontrolle der Umgebung: Boden, Rinde und angrenzende Äste werden auf herabgefallene Nestreste und Kotpartikel überprüft.
- Dokumentation: Anzahl entfernter Nester, Standort, Datum – wichtig für Kommunen und ggf. Nachweispflichten gegenüber Auftraggebern.
- Entsorgung: Ein seriöser Fachbetrieb übergibt eine „schädlingsfreie Fläche" inklusive Entsorgungsnachweis. Gerne übernehmen wir die fachgerechte und sichere Entsorgung der Nester.
- Nachkontrolle: Eine Nachkontrolle nach 1–2 Wochen und eine Überwachung des Baums im Folgejahr werden empfohlen, da Falter bis zu 300 Eier pro Gelege ablegen und benachbarte Bäume schnell mitbefallen werden können.
Die Raupen schlüpfen meist im April/Mai. In den ersten beiden Larvenstadien besitzen sie noch keine Brennhaare. Ab dem dritten Stadium, in der Regel ab Ende Mai/Anfang Juni, bilden sich die gefährlichen Brennhaare aus. Die akute Gefahrenphase reicht damit von etwa Ende Mai bis in den Herbst hinein, alte Gespinstnester bleiben aber auch danach über längere Zeit gefährlich.

Die auffälligsten Erkennungsmerkmale sind die charakteristischen Gespinstnester: Sie bilden sich meist an Astgabeln und am Hauptstamm der Eiche, und bestehen aus dichten Gespinstfäden, die mit Kot und Häutungsresten der Raupen gefüllt sind. Je nach Befallsstärke können die Nester eine beachtliche Größe erreichen, von einigen Zentimetern bis zu über einem Meter Länge. Farblich wirken sie meist grau-bräunlich und heben sich durch ihre watteartige, unregelmäßige Struktur deutlich von der Rinde ab.
Ergänzend lassen sich die Raupen selbst erkennen: Sie sind von Anfang an dicht behaart, zunächst bräunlich-gelb gefärbt und wandeln sich im Laufe der Larvenstadien zu einem Grau-Schwarz mit einer dunklen, breiten Rückenlinie. Typisch ist zudem ihr Bewegungsmuster: sie bewegen sich in geschlossenen, mehrreihigen "Prozessionen" hintereinander auf der Rinde und den Ästen, vor allem in den Abend- und frühen Morgenstunden, wenn sie zur Nahrungsaufnahme in die Baumkrone wandern. Befallene Bäume stehen zudem häufig freistehend oder an sonnenexponierten Waldrändern, da der Eichenprozessionsspinner warme, trockene Standorte bevorzugt.

Der Kontakt mit den Brennhaaren kann Hautreizungen und Juckreiz (Raupendermatitis), Rötungen, Quaddeln, Augenreizungen bis hin zu Bindehautentzündungen sowie bei Einatmen Reizungen der Atemwege bis hin zu asthmatischen Beschwerden auslösen. Die Reaktionsstärke ist individuell unterschiedlich und kann bei wiederholtem Kontakt zunehmen.
Erhöhtes Risiko besteht insbesondere für Personen, die sich häufig oder beruflich in befallenen Bereichen aufhalten – etwa Beschäftigte in Grünflächen-, Wald- oder Straßenpflege – sowie für Anwohner, Kinder und Haustiere in der Nähe von Kindergärten, Schulen, Spielplätzen, Freibädern oder Naherholungsgebieten mit Eichenbestand.
Ja. Brennhaare bleiben auch in alten Gespinsten über Jahre hinweg wirksam, da sie sich nicht zersetzen und weiterhin durch Wind verbreitet werden können.
Abstand halten, den Bereich nicht berühren oder selbst bearbeiten, bei Bedarf provisorisch absperren bzw. meiden und bei öffentlichem Grund die zuständige Kommune informieren.
Nein. Aufgrund der gesundheitlichen Risiken darf ein Nest nur mit vollständiger Schutzausrüstung durch geschulte Fachkräfte entfernt werden, nie in Eigenregie.