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Höhensicherungsgerät mit Rettungshub EN 360 EN 1496 kaufen

Höhensicherungsgeräte mit Rettungshub nach EN 360 und EN 1496

Höhensicherungsgeräte mit der zusätzlichen Norm EN 1496 sind mit einem Rettungshub ausgestattet und werden vorzugsweise beim Schachteinstieg verwendet um einen Verunfallten in Notsituationen bergen zu können.
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Was sind Höhensicherungsgeräte mit Rettungshub?

 Höhensicherungsgeräte nach EN 360 und EN 1496 stellen eine Kombination aus Absturzsicherung und Rettungssystem dar. Die Geräte besitzen eine integrierte Rettungsfunktion, die zum Heben oder Absenken einer verunfallten Person geeignet ist. Und genau hier unterscheiden sie sich von klassichen HSGs: Beim Einsatz eines Höhensicherungsgerätes mit Rettungshub ist keine zusätzliche Rettungsausrüstung notwendig. Sie können bei Arbeiten mir erhöhtem Risiko oder in Bereichen mit erschwertem Zugang, wie Schächten oder Silos, eingesetzt werden.

Wann ist ein Höhensicherungsgerät mit Rettungsfunktion erforderlich?

Die DGUV Regel 112-198/199 verpflichtet Arbeitgeber nicht nur dazu, ein Rettungskonzept festzulegen, sondern auch sicherzustellen, dass verunfallte Personen schnellstmöglich gerettet werden können und die erforderliche Rettungsausrüstung jederzeit verfügbar ist. Die DGUV Regel 113-004 konkretisiert diese Anforderungen weiter: „Bei Absturzgefahr sind zusätzlich persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz zu benutzen oder Ausrüstungen, die sowohl zum Schutz gegen Absturz als auch zur Rettung eingesetzt werden können, wie z. B. Höhensicherungsgeräte mit Rettungshubfunktion“. Kurz gesagt: Arbeitgeber müssen gewährleisten, dass eine Rettung jederzeit möglich ist. Je nach Einsatzort, insbesondere bei Arbeiten in engen Räumen, lässt sich dies häufig nur mit Geräten mit integrierter Rettungsfunktion realisieren. Ohne Rettungshub besteht das Risiko langer Hängezeiten, wodurch es im Ernstfall zu einem Hängetrauma kommen kann.

Vorteile von Höhensicherungsgeräten mit Rettungshub

Die Vorteile eines HSG mit Rettung sind vielfältig:

  • Zeitersparnis: Die Geräte vereinen Auffang- und Rettungsfunktion in einer 2-in-1 Lösung. Im Ernstfall sparen Sie wertvolle Zeit und ermöglichen eine schnelle sowie sichere Rettung.
  • Weniger zusätzliche Ausrüstung: Durch die integrierte Rettungsfunktion wird weiteres Equipment überflüssig. Das macht die Geräte besonders geeignet für mobile Einsätze.
  • Einfache Handhabung: Dank durchdachter Mechanismen sind Höhensicherungsgeräte mit Rettungshub heute besonders benutzerfreundlich. Das erleichtert die Anwendung und erhöht die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter – auch in stressigen Situationen.

Unterschied zwischen EN 360 und EN 1496 einfach erklärt

Normen und gesetzliche Vorgaben im Bereich der PSA können schnell unübersichtlich wirken. Deshalb haben wir die wichtigsten Aussagen der Normen EN 360 und EN 1496 für Sie zusammengefasst:

  • EN 360: Diese Norm beschreibt automatische Höhensicherungsgeräte, die bei einem Sturz selbstständig blockieren und so verhindern, dass der Anwender ungebremst in die Tiefe fällt.
  • EN 1496: Produkte, die nach dieser Norm zertifiziert sind, sind Rettungshubgeräte, die speziell zum Heben oder kontrollierten Absenken von Personen entwickelt wurden. Geräte in dieser Kategorie erfüllen beide Normen und vereinen somit Absturzsicherung und Rettungsfunktion in einem System. 

Typische Einsatzbereiche für HSG mit Rettungsfunktion

Geräte dieser Kategorie kommen überall dort zum Einsatz, wo eine Rettung aus der Höhe oder Tiefe erforderlich sein kann und PSA verwendet wird. Typische Anwendungsbereiche sind Industrieanlagen, die Energieversorgung, Siloarbeiten, die Kommunalen Versorgungswerke sowie der Kanal- und Schachtbau. Auch bei der Feuerwehr und anderen Rettungsorganisationen werden diese Systeme regelmäßig eingesetzt.

Höhensicherungsgeräte mit Rettungshub im Rettungskonzept

Höhensicherungsgeräte nach EN 360 und EN 1496 können ein wichtiger Bestandteil eines Rettungskonzepts für Arbeiten in der Höhe sein. Voraussetzung ist jedoch, dass ihr Einsatz bereits in der Gefährdungsbeurteilung sowie in der Planung, beispielsweise in Kombination mit geeigneten Anschlagpunkten oder Dreibäumen, berücksichtigt wird. Auch bei der Verwendung von HSG mit Rettungshub gilt: Eine entsprechende Schulung der Anwender ist entscheidend. Nur wer im Umgang mit den Geräten geschult ist, kann im Ernstfall schnell und korrekt reagieren.

Häufige Fragen zu Höhensicherungsgeräten mit Rettungshub

Wann brauche ich ein HSG mit Rettungshub?

Besonders bei Arbeiten in beengten Räumen und Bereichen ist der Einsatz eines Höhensicherungsgeräts mit Rettungsfunktion sehr zu empfehlen. An solchen Arbeitsplätzen ist eine Rettung oft kompliziert und zeitkritisch. Aber auch bei Tätigkeiten in der Höhe bieten Höhensicherungsgeräte mit Rettungshub einen klaren Sicherheitsvorteil.

Kann ich ein normales HSG nachrüsten?

Nein, eine Rettungsfunktion kann nicht nachträglich eingebaut werden. Deshalb sollte schon beim Kauf eines HSG darauf geachtet werden, ob eine Rettungsfunktion integriert ist.

Wie funktioniert die Rettung konkret?

Geeignete Geräte funktionieren zunächst wie klassische Höhensicherungsgeräte: Im Falle eines Sturzes blockieren sie automatisch, sodass die Person sicher im System gehalten wird. Anschließend kann über eine Umschaltung auf den Rettungsmodus der integrierte Hubmechanismus aktiviert werden, um die verunfallte Person anzuheben oder kontrolliert abzulassen. Bei einigen modernen Geräten erfolgt dies bereits per Knopfdruck, während bei anderen Modellen eine manuelle Bedienung über eine Kurbel erforderlich ist.

Ist eine Schulung notwendig?

Ja, eine Schulung wird nicht nur dringend empfohlen, sondern ist gesetzlich vorgeschrieben. Laut DGUV Regel 112-199 sind Anwender von PSA dazu verpflichtet, im Umgang mit dieser geschult zu sein.


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